Rettungshundestaffel

Facheinheit- RHOT (Rettungshunde/-Ortungstechnik) Wittenberge

 

Die Facheinheit der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge - offiziell als Rettungshunde/Ortungstechnik (RHOT Wittenberge) bezeichnet - ist eine noch relativ junge Gruppe. Die Idee einer Hundestaffel entstand 2011. Somit schlossen sich insgesamt sechs Hundeführerinnen- und führer zusammen und suchten eine Trägerorganisation. Im März 2012 hat die Gruppe nach intensiven Vorbereitungen ihre Heimat in der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge gefunden. Sie ist somit die erste Feuerwehr im Land Brandenburg, die bei der Vermisstensuche auf die feine Nase des Hundes setzt. Die Arbeit mit Rettungshunden ist eine besondere Aufgabe und erfordet viel Geduld. Sie ist spannend und zugleich eine Herausforderung, die mit einem enormen Zeitaufwand verbunden ist. Die Rettungshunde werden derzeit verstärkt im Bereich der "Flächensuche" und als "Vermisstenspürhunde" ausgebildet. Eine weitere Spezialisierung im Bereich der "Trümmersuche" ist in Planung und befindet sich im Aufbau. Die Hunde lernen über den Futter- und Beutetrieb nach Menschen zu suchen und diese durch Bellen anzuzeigen. Jeder Mensch verliert zu jedem Zeitpunkt Geruchspartikel und bereits kleinste Mengen davon, können von Hunden wahrgenommen werden. Dadurch ist es möglich, Menschen aufzuspüren. Unsere Flächensuchhunde arbeiten auf freien Feldern, im Wald und auch auf Wiesen und suchen nach menschlicher Witterung.

 

RHOT

 

Unsere Vermisstenspürhunde arbeiten auch in Stadtgebieten, Gemeinden und sogar in Gebäuden. Dabei arbeiten die Hunde an der Leine und suchen nur nach einer bestimmten vermissten Person anhand eines Referenzgeruches von der vermissten Person. Das Ausbildungsziel der Trümmerhunde besteht darin, verschüttete Menschen unter Trümmern z.B. nach einem Hauseinsturz oder anderen Ereignissen, in bis zu vier Metern Tiefe zu finden und durch Bellen anzuzeigen. Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung ist das Gehorsamstraining. Ziel ist es, dass die Hunde jederzeit in der Hand des Hundeführers stehen. Frühzeitig werden die Hunde zudem mit verschiedenen Einsatzszenarien konfrontiert. Dazu gehören laufende Notstromaggregate, Feuer und Rauch oder Knallgeräusche. Außerdem müssen die Hunde lernen, über unangenehmen Untergrund (Geröll, Trümmer, Folien usw.) zu gehen.


Jedes Mitglied der Facheinheit muss eine umfassende Ausbildung absolvieren. Neben der Ausbildung mit den Hunden gehört dazu auch die Ausbildung im Bereich der Feuerwehr bis mindestens zum Truppführer. Hinzu kommen zahlreiche Weiterbildungen, die noch nebenbei von den Hundeführern absolviert werden müssen. Alle unsere Mitglieder investieren ihre Freizeit in die Arbeit mit ihrem Hund. Rettungshundearbeit ist mehr als nur ein Hobby, es ist eine Berufung. Ohne Rückhalt und Unterstützung der Familien wäre es nicht realisierbar. Wir stellen uns und unsere Hunde in den Dienst zum Schutze der Allgemeinheit. Bei weiterführenden Fragen zur Rettungshundearbeit  und anderen Belangen nehmen Sie ruhig Kontakt mit uns auf.

 

Gern können sie sich auch auf der Internetseite der Rettungshundestaffel informieren.

Rettungshundestaffel Wittenberge